Das sind die Gebühren bei einem Aktienbroker

Die Gebühren und Kosten bei einem Aktienbroker sind sehr wichtig. Für die meisten Depotkunden sind in erster Linie die Depotgebühren bzw. Depotkosten interessant – kein Wunder, denn in Sachen Depotgebühren können große Unterschiede bei den Anbietern entstehen. Daher ist es wichtig, sich ein günstiges Depot zu suchen und die Depotkosten so gering wie möglich zu halten.

Viele verschiedene Kostenfaktoren können beim Besitz eines Depots anfallen. Um die Depotgebühren so gering wie möglich zu halten, sollte man diese kennen. Angehende Anleger sollten immer wissen, wie sich die Gebühren zusammensetzen und wie hoch diese im Detail ausfallen.

Diese Gebühren hat ein Aktienbroker

Beim Depot fallen unterschiedliche Gebühren an. Zunächst gibt es die Depotgebühr. Diese fällt monatlich oder jährlich an. Schwankungen können sich beispielsweise hinsichtlich Handelsvolumen oder Depotguthaben ergeben. Viele Broker bieten die Chance, dass die Depotgebühr komplett wegfällt, wenn man ein bestimmtes Depotvolumen erreicht. Es gibt jedoch auch viele kostenlose Depots, bei den gar keine Depotgebühren anfalle.

Doch abgesehen von den reinen Depotkosten gibt es weitere Gebühren beim Depot. Dazu gehört beispielsweise die Ordergebühr. Auch diese trägt maßgeblich zu den Depotgebühren bei. Die Orderkosten können ebenfalls intern schwanken. Handelt man beispielsweise DAX-Werte an deutschen Börsenplätzen, fällt meist ein geringerer Betrag an als beispielsweise bei Wertpapieren an ausländischen Börsen, besonders außerhalb Europas. Auch Spezialprodukte können höhere Kosten verursachen.

Zusätzlich zu diesen Depotgebühren können noch weitere Depotkosten entstehen. Wer beispielsweise bestimmte Analysetools nutzt, um besser auf Wertpapierschwankungen reagieren zu können, muss oft zusätzliche Gebühren bezahlen. Dies gilt auch dann, wenn man Beratung in Anspruch nimmt, Realtimekurse abruft oder eine Order am Telefon ausführt. Speziell Online Broker, die sonst geringe Kosten für ihre Leistungen verlangen, können für derartige Leistungen zusätzliche Depotgebühren verlangen.

Kosten sparen und günstig handeln

Um Depotgebühren zu sparen, sollte man sich vorab überlegen, welche Leistungen man überhaupt in Anspruch nimmt. Wer viel tradet und das zu hohen Volumina, für den könnte sich ein Order-Rabattmodell eignen. Hier werden ab bestimmten Ordervolumina Rabatte eingeräumt, so dass man günstiger traden kann. Auch Freebuy-Modelle sind denkbar. Bietet ein Broker diese Rabatte an, können Vieltrader hier kräftig sparen. Andersherum verhält es sich, wenn man nur gelegentlich tradet. Dann lohnt sich ein Broker mit einem geringen Ordergrundpreis. Viele Depotprämien machen das Depot wiederum noch günstiger.

Zudem sollte man prüfen, wo wie viel Gebühr für Zusatzleistungen erhoben wird. Möchte man beispielsweise öfter von unterwegs ohne Internet traden, sollte man sich einen Anbieter suchen, der keinen oder nur einen geringen Aufschlag für Telefonorders verlangt. Diese können mitunter recht teuer werden – einige Broker schlagen bis zu 10 Euro pro Order obendrauf, wenn man den Kauf/Verkauf per Telefon tätigt. Auch bei Spezialorders gilt diese Regel. Spezielle Orders wie ETFs oder Forex können teurer werden als normale. Wer diese Produkte häufiger handelt, sollte daher vorab auf die Depotkosten blicken.

Genauso verhält es sich bei Limitsetzungen, Orderänderungen und -streichungen. Manche Broker verlangen hier eine Gebühr, andere wiederum nicht. Die Depotkosten können Sie sich sparen, sofern Sie diese Funktionen nutzen.

Mit einem Brokervergleich Geld sparen

Depotkosten können vielfältig entstehen. Wenn man diese jedoch kennt, gibt es ein hohes Sparpotential. Man sollte vorab entscheiden, welche Kostenfaktoren für einen selbst relevant sind und an welcher Stelle die Depotgebühren keine Rolle spielen. Auf diese Weise kann man sehr gut einschätzen, wo man Depotkosten sparen kann und ein Depot zum kleinen Preis nutzen.

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